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Schallschutz mit optimierter Streckmetallmasche als technische Lösung gegen steigende Vormaterialpreise

Herausforderung

Spätestens seit der Krise um Covid-19 sieht sich die Weltwirtschaft mit steigenden Vormaterialpreisen und schlechten Materialverfügbarkeit konfrontiert. Jedes Material, das zu viel verwendet wird, hat natürlich einen Einfluss auf die Kosten. Lärmschutzanwendungen lassen sich sowohl mit perforierten Blechen als auch mit Streckmetall realisieren.

Insbesondere vor dem Hintergrund der neuzeitlichen Preisentwicklung ist Streckmetall heute ein attraktives und kosteneffizient herzustellendes Halbzeug für die Schallschutzbranche.

Unser Kunde ist in diesem Fall im Schallschutz sowie im Anlagenbau tätig und setzt Streckmetall bereits seit Jahren erfolgreich ein. Auch er sah sich mit steigenden Vormaterialpreisen konfrontiert und hat sich mit der Bitte um eine Idee und Lösung an uns gewendet. Es sollte folglich eine Möglichkeit der Kosteneinsparung gefunden werden.

Lösung

Bei der Herstellung von Streckgitter oder Streckmetall wird das Blech über ein entsprechendes Werkzeug eingeschnitten und dann gestreckt, sodass kein Material verloren geht. Durch diesen Herstellungsprozess wird das Material dreidimensional und kann nach Bedarf kalandriert und flachgewalzt werden. Flachgewalztes Streckmetall wird im Schallschutz eingesetzt und ist somit für die Kunden eine günstige Alternative zu anderen perforierten Blechen. Also musste eine andere Lösung gefunden werden.

Die zufriedenstellende Einsparung der Kosten sollte sich also über die Materialeinsparung mithilfe einer technischen Spezifikationsänderung erzielen lassen.

Durch eine vorgeschlagene kleine Änderung in der Spezifikation haben wir von Bodes Solutions unserem Kunden genau das bieten können – eine weitere Materialkostenersparnis. Bei der Streckmetallherstellung können wir nämlich die Hubzahl der Messer sowie den Vorschub ändern. Unsere Lösung ist demnach einfach und wirksam - eine minimale Reduzierung der Stegbreite des fertigen Streckmetalls hat bereits den entsprechenden Einfluss auf die Vormaterialkosten gezeigt. Zusätzlich hat das fertige Streckmetall jetzt den Vorteil des etwas kleineren Stegs, somit elastischer, aber gleichzeitig immer noch stabil zu sein.

Das Resultat ist eine kleine Veränderung mit großen Erfolgsaussichten, erzielt durch den engen Gedankenaustausch mit unserem Kunden.